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Schönster Mann kommt aus Wandlitz

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Schönster Mann
Sjard Roscher
Telefon:01 70/3 76 98 05
Website:www.sjardfitness.de

Schönster Mann!

Stand: April 2018

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der Schönste im ganzen Land? In Wandlitz ist das schnell gelöst. Hier wohnt der erste Gewinner des neuen „New Body“-Preises!

Damit hat Sjard Roscher einen wichtigen Höhepunkt in seiner bisherigen Karriere errungen: Als „schönster Mann“ hat er immerhin mehrere tausend Konkurrenten hinter sich gelassen. Dafür ist er als „Fitness-Model“ noch mehr gefragt. So soll er mit seinem Körper in einer europaweiten Kampagne für eine Fitness­studio-Kette werben.

Waschbrettbauch für die Kamera
Der 24-jährige Wandlitzer hat diesen Erfolg im kurzen Zeitraum von gerade mal zwei Jahren geschafft. „Seit 2016 bin ich professionelles männliches Fitness-Model“, strahlt er.
Fotos von ihm mit dem gewünschten „Waschbrettbauch“ wurden für Werbekampagnen für Weltfirmen wie „Runners Point“, „Intersport“ oder vom Herrenmodenhersteller „Emilio Adani“ eingesetzt. „Im Fernsehen war ich in einem Spot auf RTL2 zu sehen“, ergänzt er.

Sokrates als Tippgeber
Zu dieser ungewöhnlichen Karriere kam der Wandlitzer auf mehr als verschlungenen Wegen. Ein Auslöser war, dass ihn als Schüler vom Wandlitz-Gymnasium der Lateinunterricht sehr anödete. „Aufgewacht“ ist er hingegen, als in dessen Rahmen die Antike mit dem griechischen Philosophen Sokrates ins Gespräch kam. Dabei ist ihm ein Satz besonderes haften geblieben: „Was für eine Schande, zu altern, ohne die Stärke zu erblicken, derer ein Mann fähig ist“, soll der Begründer der „neuen“ Philosophie geäußert haben. Ob es stimmt, weiß keiner, denn Sokrates hat nie etwas aufgeschrieben. Seine Worte sind nur durch Schüler wie Platon überliefert.
Egal wie es ist, Sjard Roscher beschloss für sich: „Ich werde alles aus mir heraus holen!“ Das richtige Mittel dafür schien ihm das BMX-Rad.

Tragischer Unfall
Der Wandlitzer, der nach dem Abitur erst Schafhirte in Neuseeland werden wollte, dann Wirtschaftsrecht zu studieren begann und wieder aufhörte, weil er das Lernen noch von der Schule her satt hatte, fühlte sich am Wohlsten, auf zwei Rädern Sprünge zu machen, durch die Luft zu wirbeln und atemberaubende akrobatische Aktionen zu machen. Schauplatz für die waghalsigen Aktionen war oft der BMX-Parcours im nahen Berlin-Buch. Doch einmal verschätzte er sich, mit fatalen Folgen: „Ich krachte auf meine Schulter, alles war gebrochen. Sämt­liche Sehnen dort waren abgerissen. Die Ärzte erklärten mir, dass ich niemals mehr intensiven Sport machen kann. Diese Meinung war nach sieben Monaten Reha nicht anders. Da sagte ich mir, dass ich nicht mit 20 Jahren mein Leben aufgeben will.“

Fitness als Bestseller
Sjard Roscher begann, wieder im Fitnessstudio zu üben. Zugleich kniete er sich in die „Wissenschaft“ ums gesund sein und gut Aussehen hinein. Er machte ausgedehnte Reisen nach Ostasien, insbesondere nach Vietnam und Thailand, wo er zeitweise wohnte.
Schließlich fand er seinen eigenen Weg, durch eine Mischung aus konsequentem Fitnesstraining und bewusster Ernährung zum angestrebten Waschbrettbauch zu kommen. Dabei geriet er in Gegensatz zu dem, was die „Fitness-Industrie“ verbreitet. Diese Erkenntnisse verarbeitete er in einem Buch. Die „Fitnessfibel 2.0“ wurde zum Bestseller. „Es war 18 Monate lang bei Amazon auf Platz 1“, freut sich Sjard Roscher über diesen Erfolg, der ihn über Nacht zum neuen „Fitness-Papst“ machte.

Selbst am Herd
Wichtig sind ihm Kochrezepte: „Ich stehe selbst am Herd und habe alles ausprobiert. Generell kann man alles essen außer Fast-Food“, gibt er als pauschalen Tipp. Der derzeit „schönste Mann“ ist übrigens nicht mehr „zu haben“, sondern mit einer Schulkollegin aus Gymnasiumszeiten in Wandlitz fest liiert: Sie teilen sich aber noch mehr als die frühere gemeinsame Schulzeit: So wie Sjard Roscher ursprünglich, studiert Christiane von Gruben jetzt Jura und das offenbar mit mehr Durchhaltevermögen als „ihr“ Fitness-Papst!