Bericht über: Tierschutzverein Klosterfelde e.V.
| Tierschutzverein Klosterfelde e.V. | |
| Matthias Franke, Jutta Bours-Wein | |
| Website: | www.tierschutzverein-klosterfelde.de |







Hoffnung auf vier Pfoten

Stand: Juni 2026
Seit seiner Gründung im Mai 2025 setzt sich der „Tierschutzverein Klosterfelde e.V.“ mit großem Engagement für das Wohl von Tieren ein.
Im Mittelpunkt der Arbeit stehen vor allem Katzen, die aus schwierigen Lebenssituationen gerettet und auf ein neues Zuhause vorbereitet werden.
Gründungsmitglied und stellvertretender Vorsitzender des Vereins ist Matthias Franke, der selbst mit Stubentigern aufgewachsen ist und hier gemeinsam mit der Vereinsvorsitzenden Jutta Bours-Wein seine Leidenschaft für den Tierschutz auslebt.
„Die Samtpfötchen begleiten mich schon mein ganzes Leben. Deshalb war für mich immer klar, dass ich mich aktiv für ihren Schutz einsetzen möchte. Geprägt hat mich dabei auch das Engagement meiner Eltern, die seit 17 Jahren mit Hingabe eine Katzenpension führen“, erläutert Matthias Franke die Zusammenhänge.
Rettung und Vermittlung
Ein besonderer Schwerpunkt des Vereins lag bisher auf der Rettung von Katzen aus Belarus, auch Weißrussland genannt. So konnten im vergangenen Jahr 60 Tiere gerettet werden. Diese reisen mit einem spezialisierten Transportunternehmen nach Deutschland und kommen bereits geimpft und gechippt an. Dadurch können sie nach ihrer Ankunft unkompliziert in liebevolle Familien vermittelt werden. Die Arbeit des Vereins soll zukünftig weiter ausgebaut werden. Neben den bisherigen Hilfsprojekten in Belarus ist geplant, das Engagement auf Rumänien auszuweiten, um noch mehr dieser kuscheligen Vierbeiner eine neue Perspektive zu geben.
Ausbau der Auffangstation
Derzeit verfügen die Räumlichkeiten des Vereins, in die zudem eine Katzenpension mit integriert ist, über rund 90 Quadratmeter Innenfläche, wovon zwei Räume für den Tierschutz genutzt werden.
„Um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden und noch mehr Katzen helfen zu können, soll die Kapazität auf 170 Quadratmeter erweitert werden. Wir stoßen bereits jetzt an unsere Grenzen. Mit mehr Platz können wir dann weitere Tiere aufnehmen und versorgen“, freut sich Matthias Franke.
Einsatz vor Ort
Neben internationalen Tierschutzprojekten möchte der Verein seinen Fokus perspektivisch noch stärker auf die Region Barnim richten. Ziel ist es, vor Ort Ansprechpartner für Tierfreunde zu sein, Hilfsangebote auszubauen und das Bewusstsein für den Tierschutz zu stärken. Große Unterstützung gibt es von der Gemeinde Wandlitz. Zudem arbeitet der Verein eng mit dem Veterinäramt zusammen. Dies sorgt für professionelle Abläufe und stellt sicher, dass die Tiere bestmöglich versorgt werden.
Persönliches Engagement
Für Matthias Franke ist der Tierschutz weit mehr als ein Ehrenamt. Drei Katzen, die aus Belarus gerettet wurden, haben bei ihm dauerhaft ein Zuhause gefunden. Zwei von ihnen sind blind. Für ihn war schnell klar, dass sie aufgrund ihrer speziellen Bedürfnisse nicht weitervermittelt werden sollten.
„Die drei haben einen festen Platz in meinem Herzen. Sie mussten viel erleben und verdienen ein sicheres Zuhause, in dem sie für immer bleiben können“, erzählt der 43-Jährige mit Nachdruck.
Spenden für die Katz
Um seine wichtige Arbeit fortsetzen und weiter ausbauen zu können, ist der „Tierschutzverein Klosterfelde e.V.“ auf Unterstützung angewiesen.
So helfen Geldspenden dabei, Transporte, die tierärztliche Versorgung und den geplanten Ausbau der Auffangstation zu finanzieren. Willkommen sind ebenso Sachspenden, die ganz unkompliziert vor Ort abgegeben werden können.
Berühmter Kater
Eine kleine Besonderheit am Rande ist der inzwischen im weiten Umkreis bekannte Kater „Igor“ aus Wandlitz, der täglich zum hiesigen Gymnasium läuft und hin und wieder „Urlaub“ in der Klosterfelder Station macht, sehr zur Freude des stellvertretenden Vorsitzenden.